Mittwoch, 18. Oktober 2017

Die nächsten Reste-Blöcke sind fertig

Ich war die letzten Tage nicht untätig, wenn ich auch nicht zum bloggen gekommen bin.

Wir haben immer noch die Handwerker im Haus und ein Ende ist eigentlich noch nicht in Sicht. Aber da hilft nur eins : Geduld.
Abends habe ich dann die letzten Energiereserven mobilisiert und mich wenigstens ab und zu an meine Nähmaschine gesetzt und Reste-Blöckchen genäht.

Die ersten 50 Blöcke sind fertig. Der fertige Block hat eine Größe von 13,5 cm, so dass ich insgesamt 140 Blöcke benötige, um das Top zu fertigen. Kein Problem, wenn es um die Menge meiner Reste geht. Ich sehe immer noch keine Abnahme in meinen Restekörben. Doch da hilft nur eins : nähen, nähen, nähen. Irgendwann muss zumindest ein Restekorb mal etwas leerer werden !


Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Bis dann
Gabriele

Montag, 25. September 2017

Der nächste Bazar kommt bald

Wahrscheinlich bin ich noch etwas von der großen Hitzewelle geschädigt (Sonnenbrand im Gehirn, grins). Deshalb weiß lich leider überhaupt nicht mehr, welche Bilder von den Socken, die ich gestrickt habe, gezeigt habe und welche nicht.

Deshalb hier ein Foto von Socken, die ich für den nächsten Bazar gestrickt habe. Leider kann man nicht erkennen, dass es sich um immerhin 22 Paar Socken handelt.
















Hier könnt Ihr 16 Paar Socken sehen, die noch aus dem Nachlass meiner Mutter sind. Die Socken sind natürlich neu und noch nicht getragen. Sie hat immer mal wieder Socken gestrickt, die sie dann, ja nach Bedarf,  verschenkt hat. Leider konnte sie diese Socken nicht mehr verschenken und meine Geschwister und deren Familien hatten auch keine Verwendung dafür, tja, und meine Familie hat so viele Socken, dass sie auch keine mehr benötigte, so dass ich mich dazu entschlossen habe, sie ebenfalls für den Bazar weg zu geben.















Dann hatte ich noch jede Menge schwarzer und weißer Stoffe, die mit Golddruck versehen sind. Na ja, ich wusste ja lange Zeit nicht, was ich damit machen sollte, denn Golddrucke sind nun wirklich nicht mein Ding.
Aber für den Bazar werden immer jede Menge Schlüsselmäppchen gebraucht, so dass ich diese Stoffe zusammen mit farbigen Beistoffen nun endlich vernäht habe. Leider kann ich Euch nur die ersten drei Mäppchen zeigen, die Schlüsselringe fehlen noch auf dem Bild, aber insgesamt konnte ich aus den Stoffen 103 Mäppchen nähen, die nun ebenfalls im Bazar verkauft werden können.

Es stimmt also, jeder Stoff hat seine Bestimmung. Frau muss vielleicht einige Zeit waren, bis ihr eine Bestimmung einfällt, aber die Zeit kommt, ganz bestimmt !

So habe ich noch einige Stoffe, von denen ich beim besten Willen nicht mehr weiß, was ich damit mal machen wollte und nun hoffe ich darauf, dass ich auch für diese Stoffe bald eine Bestimmung finden kann und endlich nähen kann.


Ich hatte ja bereits mehrfach erzählt, dass ich diese Sachen alle für eine Mutter Theresa Gruppe mache. Ich nähe und stricke von meinem Vorrat und gebe alles ohne Gewinn weiter. So möchte ich das auch in Zukunft halten.

Ich  halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Bis demnächst
Gabriele

Freitag, 15. September 2017

E-Book : Onkel Humbert guckt so komisch

Onkel Humbert guckt so komisch
von Brigitte Kanitz
erschienen im blanvalet Verlag

Onkel Humbert guckt so komisch






























Maja Glück würde sich an ihrem 30. Geburtstag am liebsten verkriechen, denn nichts läuft in ihrem Leben so wie geplant. Zu dumm, dass ihre Mutter eine Überraschungsparty organisiert hat … Um diese zu überstehen, trinkt Maja ordentlich einen über den Durst – und stolpert so unglücklich über einen Gartenzwerg, dass sie erst im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Doch etwas ist anders: Plötzlich hört sie Stimmen, die ihr die unglaublichsten Dinge erzählen. Als sie schon meint, verrückt zu werden, klärt ihr Onkel Humbert sie auf: Maja hat den Fluch der Familie geerbt. Sie kann Gedanken lesen …

Eine leichte Sommerlektüre, die nicht viel Tiefgang hat, aber amüsant zu lesen ist.  Durch einen starken Aufprall kann Maja plötzlich die Gedanken anderer Leute hören und erlebt so, dass auch Menschen, die augenscheinlich immer auf der Sonnenseite des Lebens sind, auch ihre Problemchen haben, mit denen sie klar kommen müssen. Sehr kurzweilig geschrieben, ich konnte fast nicht aufhören zu lesen und vor allem - für mich wichtig - ein Happy End. Mehr möchte ich nicht verraten, aber wer sich mal so richtig amüsieren möchte beim Lesen, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Viel Spass dabei !

Meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten, auch wenn die Geschichte so überhaupt nichts realistisches hat, muss ja aber auch nicht immer sein.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.


Bis demnächst
Gabriele





Freitag, 8. September 2017

Ran an die Reste !

Von Birgit habe ich einen tollen Link auf die Seite "A Quilters Table" erhalten und Cattinka hat mich motiviert, mich an meine Reste bzw. Scraps zu wagen. Vielen Dank Euch beiden für die aufmunternden und motivierenden Worte, das hat wirklich geholfen.

Nach langer Überlegung, was ich denn als erstes nähen soll, habe ich mich dazu entschlossen, ich wollte einen Courthouse Step Quilt nähen und wollte dabei noch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen wollte ich meine naturfarbenen Reste ebenfalls reduzieren und zum anderen wollte ich über Papier nähen, was mir einfach sehr viel Spass bereitet. Gesagt - getan.

Also ran an die Reste und los genäht. Schon nach kurzer Zeit musste ich feststellen, dass dies gar nicht so einfach war. So ohne Konzept bzw. Plan drauf los nähen, das ging irgendwie ganz schön langsam und war sehr mühselig.

Also habe ich einen halben Tag lang meine Reste der Breite nach sortiert, damit ich dann über Papier nähen konnte. Nach getaner Arbeit sah es auf meinem Bügelbrett so aus :
















Aber es war gut so, denn nun konnte ich ans Papier nähen gehen, denn ich brauchte mir keine Gedanken mehr machen, ob der Stoffrest breit genug war.  Die sortierten Reste waren alle breit genug. Und die Länge war eher zweitrangig, da habe ich die Stoffreste genommen, die einigermaßen passend erschienen. Und so sehen jetzt die ersten fertigen Blöcke aus.
Der Mittelpunkt ist immer der gleiche rote Stoff, alle anderen Stoffe, egal ob naturfarben, weiß oder farbig, mit viel oder wenig Muster, uni oder bunt werden jetzt vernäht.

Um ehrlich zu sein, glaube ich ja nicht, dass die Reste mit nur einem Quilt alle vernäht sind, aber dann gibt es eben noch ein zweiter oder ein dritter Quilt, aber jetzt möchte ich wirklich erreichen, dass meine Restekörbe leerer werden. Ich glaube ja nicht so richtig daran, dass diese Körbe alle irgendwann mal leer werden, aber wenigstens reduziert werden meine Stoffreste und wenn dann noch schöne Quilts daraus werden, was will ich mehr ??!!

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Bis demnächst
Gabriele

Samstag, 2. September 2017

Buch : Vegetarisch mit Liebe

Vegetarisch mit Liebe - 120 Rezepte von Apfel bis Zucchini
von Jeanine Donofrio
erschienen im Südwest Verlag
ISBN : 978-3-579-09543-1

Vegetarisch mit Liebe
























Ausgehend von der Hauptzutat werden hier vegetarische Gerichte gezaubert: Egal ob es sich um einen Bund Karotten vom Bauernmarkt, Äpfel aus dem Garten oder einen Zwei-Kilo-Blumenkohl aus der Ökokiste handelt. Zudem gibt es Tipps, wie man die Speisekammer richtig bestückt, glutenfreie und vegane Optionen sowie Ideen, verschiedene Zutaten raffiniert zu kombinieren. Nicht zuletzt durch seine atemberaubende Gestaltung und den übersichtlichen Aufbau ist "Vegetarisch mit Liebe" die kulinarische Inspirationsquelle, die Sie immer wieder gern zur Hand nehmen werden!

Ein schönes Buch, über 300 Seiten mit sehr schönen Bildern, die Lust zum nachkochen machen. Und so war klar,  dass es dann ja gleich los gehen kann mit dem Nachkochen der Rezepte. Zugegeben ich bin ein absoluter Einsteiger und Neuling in Sachen "vegetarisch kochen". Ich bin in einer Familie groß geworden, bei der der Fleischkonsum sehr, sehr hoch war. Aber irgendwie gefällt mir der Gedanke an Fleisch nicht mehr und so habe ich begonnen, mich um vegetarische Rezepte zu kümmern.

Es handelt sich hier um ein sehr schönes Buch mit vielen unterschiedlichen Rezepten. Leider werden auch hier immer wieder Zutaten benutzt, mit denen ich mich nicht auskenne, teilweise habe ich deren Namen das erste Mal gelesen, wie z.B. Mandelbutter, Nährhefe, Sherryessig oder Adobo-Sauce.

Ich habe daraufhin die Rezepte etwas abgeändert und Dinge benutzt, die ich kenne, wie normale Butter oder den Essig, den ich immer benutze. So waren die Rezepte gut, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir durch das Weglassen der "Spezialzutat" ein Genuss entgeht, schade.

Meine Bewertung :
4 von 5 möglichen Punkten

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis demnächst
Gabriele










 

Mittwoch, 30. August 2017

Was Frau so alles findet beim Einrichten ihres Nähbereiches

Tja, und so ist es auch mir gegangen. In den Weiten meines ehemaligen Nähzimmers haben sich so einige Schätze verborgen, die irgendwie zugestellt oder zugedeckt waren, und einige davon habe ich jetzt wieder entdeckt, viel zu schade, um weg geworfen zu werden, aber irgendwie bin ich auch ein wenig überfordert damit, was ich damit machen soll, oder vor allem wann ich das alles vernähen soll. Hier einmal eine kleine Auswahl :
In einem vorigen Post habt Ihr auf den Bildern vielleicht schon  diese Behältnisse entdeckt. Ja, im großen runden Korb befinden sich alle Reste, die sich so in letzter Zeit angesammelt haben, genau wie im etwas kleineren grünen Korb, da sind ebenfalls kleine schmale Streifen, zu schade um weg geworfen zu werden, aber so unendlich viele ! Mal schauen, was ich irgendwann mal daraus mache ! Dann geht es weiter :
Im großen grünen Wäschekorb befinden sich weiße und naturfarbene Reste, von schmalen Streifen bis hin zu etwas größeren Restestücken, die eben bei einem Projekt einfach zu viel waren. In den beiden kleineren Körben befinden sich ebenfalls Stoffreste, die bei Projekten einfach mal eben übrig geblieben sind. Auch dies wird eine Herausforderung werden, bis ich diese Stoffe vernäht habe.
 Die Herausforderungen werden immer größer, denn hier seht Ihr 4 Behälter, in denen sich Streifen von 1,5inch, 2 und 2 1/2 inch befinden. Das sind so viele. Ich denke, das wird für mehrere Quilts reichen. Doch was macht Frau mit so vielen Quilts. Ich habe mich ja bereits mehrfach angeboten, für einen "guten Zweck" auch zu quilten oder zu nähen, aber irgendwie wird das Angebot immer wieder übergangen, nehme ich mal an, denn eigentlich bekomme ich immer abschlägige Antworten. Schade, denn ich kann meine Stoffvorräte eigentlich gar nicht alle aufbrauchen, was Ihr hier sehen könnt :
Das ist ein großer Wäschekorb voller größerer Stoffreste, die bei Projekten übrig geblieben sind. Eigentlich zu groß für Reste, aber die Stoffe haben auch keine besondere Verwendung mehr, da ein Teil von ihnen ja bereits vernäht wurde. 
 Und unter meinem Schneidetisch habe ich meine Ballenstoffe gehortet. Alle Stoffe, die ich irgendwann mal auf Ballen oder in größeren Mengen gekauft habe (alles Patchworkstoffe), befinden sich hier. Nicht vergessen, Meterware, FQ oder auch größere Stücke habe ich in meinem wirklich, wirklich vollen 3 m Schrank aufbewahrt.
Und hier noch zum Schluss :
Ein kleiner Teil meiner Vliesreste. Das sind Reste, die beim Quilten übrig waren, aber noch zu groß, um damit nicht noch kleine Täschchen oder Tischsets oder ähnliches nähen zu können.

So, für heute habe ich Euch einige Schätze gezeigt, kleinere Schachteln habe ich jetzt nicht fotografiert, denn das wäre dann doch zu viel des Guten. Vielleicht kann ich bald mal was zeigen, was daraus genäht wurde.

Das Wetter soll ja jetzt bald besser für mich werden, d.h. es ist hoffentlich nicht mehr lange so heiß, denn diese Hitze lähmt mich richtig. 

Bis dann
Gabriele

Donnerstag, 27. Juli 2017

Zwei Schritte vor und zwei zurück

So, oder so ähnlich komme ich mir momentan vor. Die Renovierungsarbeiten ziehen sich noch immer in die Länge.

Aber wir sind auch ein paar Schritte weiter gekommen. Heute habe ich eine kleine Operation hinter mich zu bringen. Trotzdem wollte ich Euch vorher noch mein fast fertiges Nähreich zeigen. Ich bin so stolz darauf !
Natürlich ist das Zimmer ziehmlich voll gestellt, aber so ist das eben, wenn Frau zu viel Dinge, vor allem Stoff hat. Doch davon ein anderes Mal !
Hier ist mein Schneidetisch, leider ist das Bild verschwommen. Links ist eine kleine Auswahl von Fertigpackungen, die nur darauf warten, endlich mal genäht zu werden. Rechts seht Ihr eine Auswahl von Nähgarnen. Linealen und eben alles, was ich so auf die Schnelle benötige. Daneben sieht man auch noch die Schneidebretter für meinen Accuquilt. Über dem Schneidetisch, eine Karikatur von mir, die einmal ein ehemaliger Schüler für mich gezeichnet hat. Ich finde das Bild super und bin megastolz darauf.
 Mein eigentlicher Nähplatz ist vom Bügelbrett verstellt, aber da es sich um einen Schreibtisch handelt, ist darauf wirklich ausreichend Platz. Der Schrank am rechten Bildrand ist 3 m breit und (fast schon schäm) voller Stoffe. Doch davon ein anderes Mal!
Hier könnt Ihr meinen Nähplatz ein wenig besser sehen. Darauf befinden sich schon gerichtete Nähprojekte.Hier werden mit der Zeit noch der eine oder andere Miniquilt aufgehängt.
Und hier ist der Übergang vom Quiltzimmer zum Nähzimmer.

Hier steht nun meine Lucey, meine Quiltmaschine. Zugegeben, das Zimmer ist noch nicht fertig eingerichtet, es fehlen noch einige Quilts usw. Aber das wichtigste ist bereits eingerichet, nämlich die Lucey, die Quiltgarne und einige Quiltmuster (Pantograph).

 Es ist sogar ein wenig Platz für einen Schreibtisch für meinen PC, so dass ich jetzt direkt, sozusagen am Ort des Geschehens, schreiben und zeigen kann, was ich gerade so genäht oder gequiltet habe. Super !
 Tja, und was soll ich jetzt noch sagen. Dies alles hat mir der Beste aller Ehemänner ermöglicht. Ich bin so stolz darauf.

Leider muss ich mich jetzt schon wieder für einige Zeit verabschieden. Es ist zwar Urlaubszeit, aber wir können dieses Jahr leider nicht in Urlaub fahren. Ich werde heute noch operiert. Ich habe einen wachsenden Tumor am Oberschenkel, der seit einiger Zeit sehr schmerzhaft ist, da er eben gewachsen ist. Heute wird er entfernt. Aber die nächste Zeit werde ich wohl mit dem Sitzen so meine Schwierigkeiten habe. Dank meines Sohnes habe ich noch ein Tablet und kann so Eure Blogseiten besuchen, aber selbst schreiben werde ich wohl die nächste Zeit eher weniger.

Also bis hoffentlich bald.
Eure
Gabriele


Freitag, 30. Juni 2017

Staub - wohin ich schau !

Ja, wir sind immer noch am umbauen und renovieren, aber bald ist hoffentlich ein Ende in Sicht.
Unsere Baustelle erstreckt sich mittlerweile "nur" noch auf das Erdgeschoss, im 1.OG sind die Arbeiten beendet. Aber ich kann bald keinen Staub mehr ertragen.
 Obwohl, der Staub ist immer da, was nicht da ist, sind oft die Handwerker, die immer wieder zusagen, dass sie kommen und dann kurzfristig absagen oder gar nichts von sich hören lassen.

 Tja, und deshalb sieht es bei uns noch so aus, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Mir gefällt das überhaupt nicht, aber ich kann es auch nicht ändern.
 Und so muss ich noch ein Weilchen Geduld haben, es wird ja besser !
 Und vielleicht kann ich bald mal wieder was zeigen, was nichts mit Baustelle oder Staub zu tun hat. Ich wünsch es uns !
Ach ja, es handelt sich um verschiedene Zimmer bzw. auch der Flurbereich sieht so oder ähnlich aus.
Bis bald
Gabriele

Dienstag, 2. Mai 2017

Es ist sehr ruhig auf meinem Blog ...

... oder Zeit der Veränderungen

  Ja, manchmal geht es mit Veränderungen schneller als man eigentlich denkt. Im Januar dieses Jahres hat uns unsere Tochter eröffnet, dass sie sich eine eigene Wohnung sucht. Na ja, wir dachten, das geht länger bei dem Wohnungsmarkt. Doch weit gefehlt. Sie ist im Februar ausgezogen und natürlich haben Papa und Mama geholfen, die neue Wohnung einzurichten. Papa hat die Möbel aufgebaut, Mama hat beim Einrichten geholfen, und dann wollten wir noch in unserer eigenen Wohnung renovieren, da ja jetzt ein Zimmer frei wurde - der Februar war eigentlich verplant.

Leider kam dann noch dazu, dass meine Mutter schwer gestürzt ist und letztendlich am 28.02. im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Natürlich ist 90 ein schönes Alter, besonders wenn man im Kopf noch so fit ist, wie sie es war. Bei ihr war es eben das Körperliche und ihr Herz, das nicht mehr so mitmachte. Meine Mutter war immer in meiner Nähe, sie wohnte im gleichen Haus wie ich. Da ist es schon eine komische Situation, wenn ein Mensch, der mein ganzes Leben in meiner Nähe war, immer da war, wenn ich Hilfe gebraucht habe oder einfach mal reden wollte, wenn dieser Mensch jetzt einfach weg ist. Mir jedenfalls hat es momentan ein wenig die Füße weg gezogen, ich steh ein wenig neben mir.

Hinzu kommt, dass wir ja die Wohnung meiner Mutter räumen mussten, was gar nicht so einfach ist wie sich das anhört. Es war furchtbar für mich, wenn man praktisch die Sachen, die ein ganzes Lebens eines geliebten Menschen ausmachten,  wegwerfen muss, da ja niemand Verwendung dafür hat. Mir setzt das jetzt noch zu, meine Geschwister sind da härter im nehmen. Na ja, die Beiden hatten ja auch ihre eigenen Häuser und waren nicht so eng aneinander gewohnt. Vielleicht liegt es daran, dass die Beiden momentan besser ihren Alltag bewältigen können.

Tja, und so sind wir immer noch im Ausräumen und renovieren, was enorm Kräfte verbraucht, da wir das ja alles so nebenbei erledigen müssen, hauptberuflich müssen wir ja noch arbeiten gehen. So leben wir seit Februar in einem renovierungsbedürftigen Haus, der Staub ist einfach überall und egal, wie sehr ich am Putzen bin, der Staub ist immer stärker und schneller als ich !!

Wenn es also auch in der nächsten Zeit hier ruhig ist, liegt es an diesen Gründen. Meine Nähmaschine ist eingepackt und abgedeckt, damit sie nicht zu sehr einstaubt. Ich werde auch ein neues Nähzimmer bekommen, da wird sich meine Nähmaschine dann hoffentlich sehr wohl fühlen und immer angenehm schnurren, wenn ich auf ihr nähe. Aber das wird noch ein wenig Zeit dauern. Und ich würde so gerne mal wieder nähen. Momentan bin ich eben dann abends nur am Socken stricken. Bilder davon kommen demnächst.

Bis hoffentlich bald !
Gabriele


Freitag, 10. März 2017

E-Book : Emma, der Kaktus und ich

Emma, der Kaktus und ich
von Christopher Lück
erschienen im Goldmann Verlag
Emma, der Kaktus und ich































Gerd Gerthner, Langzeitstudent und liebenswürdiger Traumtänzer mit Schriftsteller-Ambitionen, hatte noch nie Glück bei Frauen. Bis der Zufall ihm zu Hilfe kommt: Als Gerd im Botanischen Garten therapeutische Unterstützung für seinen vertrockneten Kaktus „Nopsi“ sucht, trifft er auf die eigenwillige Gärtnerin Emma. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis Emma schwanger wird – und kompliziert. Nach einem blöden Missverständnis schmeißt sie Gerd samt Kaktus aus der gemeinsamen Wohnung. Er sieht nur einen Ausweg: sich an einer Palme im Botanischen Garten, dem Ort ihres Kennenlernens, erhängen – und in letzter Sekunde von Emma gerettet werden. Nur dumm, dass der Plan nicht aufgeht ...

Überhaupt, dieser Gerd ist wohl ein "Vollpfosten", wie es neuerdings auf neudeutsch heißt. Also realitätsfremder geht es ja kaum mehr. Gerd hat einige Erlebnisse mit Frauen, und bereits beim Lesen, kennt man fast schon den Ausgang, denn dieser Gerd ist einfach "nur doof". Gerd ist Dauerstudent, keine Ahnung, wie das geht, denn irgendwie geht er eigentlich nie zur Uni und ist trotzdem Student !! Keine Studiengebühren ?? Und als Student kann man sich einfach mal eine eigene Wohnung unterhalten ? Na ja, irgendwie stimmt für mich die Geschichte einfach nicht so ganz. Gerd hat das erste Mal eine Beziehung zu einer Frau, eben Emma, und ist überglücklich. Problematisch wird es erst, als Emma schwanger wird und Gerd nahe legt, endlich einmal mit seiner "Schriftstellerei" aufzuhören, denn schließlich sind bald eine Menge Windeln zu bezahlen. Doch auch da kommt Gerd nicht in Fahrt. Er versucht, sich einfach im Leben durchzumogeln und ist entsetzt, als Emma ihn einfach vor die Tür setzt.

Na ja, für mich war das eine relativ lustige Geschichte, über die ich mich mäßig amüsierte. Mir war der Kerl einfach zu realitätsfremd. Das Buch hat 134 Seiten und eigentlich war ich ganz froh, als ich das Buch ausgelesen hatte. Eine Fortsetzung muss nicht sein !

Deshalb meine Bewertung :
Leider nur 3 von 5 möglichen Punkten.


An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis demnächst
Gabriele





Montag, 27. Februar 2017

Buch : Das große Kochbuch für den Thermomix

 Das große Kochbuch für den Thermomix

über 100 Rezepte für Vorspeisen, Hauptberichte und Desserts
für TM5 und TM31
von  Daniela und Tobias Gronau
erschienen im Südwest Verlag 

Das große Kochbuch für den Thermomix®Jede Menge frische Ideen, praktisches Food-Wissen und durchdachte Anleitungen für den Thermomix TM31 und den TM5: Mit über 100 Rezepten von leckeren Häppchen, Salaten und Suppen über Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte bis hin zu Aufstrichen, Kuchen und Süßem zur Nachspeise werden mit diesem Allround-Kochbuch alle Wünsche
er Thermomix-Fans erfüllt. Zahlreiche Rezept- und Kombinationsvarianten laden zum Immer-wieder-Nachkochen ein. Dazu gibt’s nützliche Tipps und Step-by-Step-Fotos zum schnellen, unkomplizierten und abwechslungsreichen Kochen mit der trendigen Küchenmaschine. Einfach lecker thermomixen!



Ich besitze seit 1991 einen Thermomix, der jetzt zugegebenerweise in die Jahre gekommen ist, aber immer noch einwandfrei ist. Aber immer wieder wird mir von dem neuen Thermomix vorgeschwärmt, was der so alles kann. Rein äußerlich habe ich mir nicht anmerken lassen, dass mich der neue Thermomix schon interessieren würde, einzig der Preis schreckte mich bisher ab.

So kam es mir sehr gelegen, dass ich dieses Kochbuch lesen durfte. Wunderbare Kochideen habe ich bekommen, einfach bebildert und in Schritt-für-Schritt-Anleitungen, genau das Richtige für mich. Es sind sehr schöne Rezepte und vor allem kochbare Rezepte, ich brauche keine exotischen Zugaben usw., sondern kann so kochen, wie ich es bisher gewohnt war, mit ein bischen mehr Raffinesse und vor allem gesünder !

Ich bin daher sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte, denn jetzt steht mein Entschluss felsenfest fest : Ich werde mir den neuen Thermomix kaufen, ganz klare Sache !

Meine Bewertung :
Unbedingt 5 von 5 möglichen Punkten - ich liebe dieses Buch !!!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.


Bis dann
Gabriele

Mittwoch, 22. Februar 2017

Und wieder einmal sind Socken fertig geworden

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich Sockenwolle geschenkt bekommen habe. Diese Wolle verwende ich um Socken für den "guten Zweck" zu stricken. Nicht immer einfach, und ich gebe es zu, nicht immer macht das Stricken Spass, denn die Farben, die ich manchmal verstricken muss, sind manchmal wirklich nicht mein Ding. So verstricke ich z.B. nicht gerne schwarze Sockenwolle, einfach deshalb, weil ich abends Schwierigkeiten habe, das Gestrickte zu sehen bzw. zu überprüfen.

Aber hier sind sie nun, die Socken, die trotz  der schlechten "Sichtverhältnisse" fertig geworden sind :

Es sieht zwar aus, wie ich gerade bemerkt habe, dass auf dem Foto nur zwei einzelne Socken abgebildet sind, aber es sind wirklich zwei Paar Socken - in Farbe schwarz. Da bin ich immer froh, wenn ich die Socken fertig gestrickt habe, helle Farben gehen immer, aber abends ist es wirklich schwierig, dunkle Farben zu verstricken.

Bis demnächst
Gabriele

Freitag, 17. Februar 2017

E-Book : Wo bitte geht's zum Meer ?

Wo bitte geht's zum Meer ? Was es wirklich heißt, eine Kreuzfahrt zu machen
von Bettina Querfurth
erschienen im Diana Verlag
ISBN : 978-3-641-17213-8
Wo bitte geht's zum Meer?




























Warum begeben sich Menschen in Scharen auf ein Schiff, das mehr Leute unterbringt, als eine Kleinstadt Einwohner hat? Weil es die bequemste und modernste Art zu reisen ist, findet die erfahrene Kreuzfahrt-Urlauberin Bettina Querfurth. Doch wer sich naserümpfend von den Massen fernhält, wird keinen Spaß an Bord haben, wo rund um die Uhr für Unterhaltung und das leibliche Wohl gesorgt wird. Dieses Buch erklärt die kuriosen Sitten und faszinierenden Gebräuche, die den genauen Ablauf auf einem Schiff regeln. Die Autorin erzählt die besten Geschichten und Anekdoten über den Alltag an Bord und verrät Tipps und Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene.

Es ist ein lang gehegter Traum von mir, zusammen mit meinem Mann einmal eine Kreuzfahrt zu machen. Ja, wir sind eigentlich Wohnmobilisten, aber man muss alles mal gemacht haben, um zu wissen, ob man das auch möchte oder eben nicht !

Ich bin froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es hat mir aufgezeigt, dass ich doch eine sehr romantische und realitätsfremde Ansicht über eine Kreuzfahrt hatte. Viele Dinge waren mir einfach nicht klar, so dass man ja auch bei der Anfahrt von Reisezielen dort mit anderen Kreuzfahrtschiffen rechnen muss und es womöglich bei den Sehenswürdigkeiten etwas eng zu geht, eben weil sich dort eine große Menschenmenge aufhält. Na und große Menschenmengen und Touristenmassen sind nun mal nicht meine Welt. Ich liebe es doch eher ruhig und besinnlich, aber deswegen immer auf dem Schiff zu bleiben, wo man womöglich von dem Animationsprogramm "genervt" wird, ist auch nicht so meine Sache. Überhaupt Animation, brauche ich das ? Wohl kaum ? Aber es gab auch sehr viel positive Gedanken und Hilfestellungen beim Suchen nach der richtigen Kreuzfahrt, so dass ich die Hoffnung nicht aufgeben werde, und es doch mal mit einer Kreuzfahrt versuchen werde, zusammen mit meinem Mann natürlich !

Meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten, denn nur weil ich teilweise falsche Vorstellungen von Kreuzfahrten hatte, dafür kann ja das Buch  und die Autorin nun wirklich nichts.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.



Bis demnächst
Gabriele

Montag, 13. Februar 2017

Und wieder sind einige Täschchen fertig geworden

Immer noch am Reste vernähen, habe ich wieder ein paar Täschchen fertig genäht. Wenn ich mal angefangen habe, gibt es dann auch wirklich immer mal wieder ein Stück und die Täschchen sind ja auch relativ schnell genäht :
Aber denkt ja nicht, dass ich irgendeine Veränderung an meinen Restekörben entdecken kann. Nein, leider sind sie immer noch übervoll, also muss ich noch einige (ganz viele/unzählige) Täschchen produzieren. Irgendwann muss doch mal zu sehen sein, dass die Reste weniger werden. Ich bleibe optimistisch. Obwohl, wenn ich mir meine Stoffvorräte so anschaue, dann kommen mir auch ein paar kleine Zweifel, ob ich es jemals schaffen werde, meine Stoffvorräte aufzubrauchen oder zumindest so zu reduzieren, dass endlich mal wieder etwas mehr Platz im Nähzimmer ist. Meine Schränke, Regale und Boxen sind alle "überfüllt".

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Bis demnächst
Gabriele

Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Selbermacherin feiert 9 Jahre bloggen ...

.. und hat 3 wunderschöne Preise ausgesetzt. Ich finde ihre Seite sehr interessant, sie ist so vielfältig und ich bin immer überrascht, was ihr alles so einfällt.



Schaut mal bei ihr vorbei, es lohnt sich, egal, ob sie - wie gerade eine Verlosung macht oder ob sie einfach nur von ihren Werken erzählt, viel Spass dabei !

Gabriele

Montag, 6. Februar 2017

E-Book : Fahr zur Hölle, Schatz !

Fahr zur Hölle, Schatz !
von Brigitte Kanitz
erschienen im blanvalet Verlag
ISBN: 978-3-641-15823-1

Fahr zur Hölle, Schatz!





























Geh zum Teufel, denkt sich Svea, als ihr schusseliger Nachbar ihre Wohnung überflutet und sie gezwungen ist, wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Zu allem Überfluss wird Svea auch noch von ihrem Freund verlassen – weil sie ihm zu langweilig ist. Hätte der mal geahnt, was für aufregende Zeiten Svea bevorstehen! Denn zu Hause erwarten sie Papa Klaas, der eine Geliebte hat, Mama Rieke mit reichlich Prosecco und Oma Lina auf Männerfang. Als Svea über ein altes Buch stolpert, naht Rettung. Denn plötzlich wird alles wahr, was sie sich wünscht – und das Chaos nimmt seinen Lauf ...

Als ich mich für dieses Buch entschied, hatte ich im Sinn, dass es sich hier um eine schöne, leicht zu lesende Geschichte mit viel Fantasie handelt. Soweit wurde ich auch nicht enttäuscht. Das Buch liest sich leicht, Personen und Charaktere sind leicht zu verstehen. Doch etwas störte mich ! Nämlich, dass sich Svea gewisse Dinge einfach wünschen konnte, nachdem sie in einem alten Buch gelesen hatte. Die Wünsche gingen sofort in Erfüllung, so dass ihr Vater auf einmal da war, wo der Pfeffer wächst, sie selbst eine größere Oberweite hatte usw. Na ja, das war mir zu viel des Guten, bei aller Liebe zur Fantasie.

Ich lese gerne Geschichten, die im Leben passieren könnten und habe auch kein Problem mit fantastischen Geschehnissen oder Abenteuern,  aber Wünsche, die in Erfüllung gehen ? Nö, das geht nicht ! Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen und es gab auch ein Happy End, was ja für mich beim Lesen sehr wichtig ist, doch irgendwie konnte ich mich nicht so ganz freuen, weil mir die Geschichte doch zu fantastisch war. Schade !

Meine Bewertung :
4 von 5 möglichen Punkten, denn schöne Geschichte, aber zu fantasievoll für mich !

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis dann
Gabriele

Dienstag, 31. Januar 2017

E-Book : Die Sehnsuchtsfalle

Die Sehnsuchtsfalle
von Hera Lind
erschienen im Diana Verlag
ISBN: 978-3-641-19869-5

Die Sehnsuchtsfalle





























Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …

Das war bereits wieder so ein Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind, bei dem man das Buch einfach nicht zur Seite legen kann.

Ok, beim Lesen habe ich mir oft die Frage gestellt, wie ein einzelner Mensch, wie eben diese Rita, so naiv und blind sein kann. Rita, die vor lauter Sehnsucht, ihrem Sohn einen Vater zu geben, immer wieder an die "falschen" Männer gerät. Immer auf der Suche, dem Sohn, dessen Vater ein Schwarzer ist, einen ebenfalls dunkelhäutigen Mann als Vaterfigur zur Seite zu geben, verwickelt Rita immer wieder, kaum dass sie ihr Leben geregelt hat, in eine Katastrophe nach der anderen. Und so geschieht es auch, dass sie unter dem Vorwand, den Vater ihres Sohnes in Brasilien zu finden, nach Brasilien fliegt und dort als Drogenkurier missbraucht wird. Natürlich wird sie verhaftet und kommt in ein brasilianisches Gefängnis. Dort erlebt sie die Hölle auf Erden, so dass sie manchmal bereits mit ihrem Leben abschließt, abschließt mit dem Gedanken, ihr Kind niemals mehr wiedersehen zu können. Der geliebte Sohn, von dem sie nicht weiss, wo er während ihres Gefängnisaufenthaltes lebt und wie es ihm geht. Fast nicht vorstellbar, wie es einer Mutter so gehen kann !

Na ja, am Ende wird Rita entlassen, kann genug Geld in Brasilien sparen, um wieder nach Deutschland zu kommen, findet auch ihren Sohn wieder, aber die Gefängniszeit hat Rita doch verändert. Sie hat Schwierigkeiten, in Deutschland zurecht zu kommen. Nur ihr Sohn und ein kleiner Straßenjunge, den Rita nach ihrer Haft aufgenommen hat, sind die Lichtblicke in ihrem Leben. Die Geschichte hat zwar ein Happy End, aber so richtig glücklich kann man mit dem Ende nicht sein, eben eine Geschichte, die das Leben schrieb, ohne Himmel hoch jauchzendes Glück am Ende, sondern eben das stille kleine Glück, das man auch schätzen und lieben lernen kann.

Dieses Buch hat wieder einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, nicht nur, dass ich das Buch wieder in kürzester Zeit gelesen habe, sondern auch, dass es mich noch Tage, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, beschäftigt, was für eine Geschichte !

Meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.


Bis demnächst
Gabriele

Sonntag, 22. Januar 2017

Mittelteil eines neuen Quilts ist fertig !

Bei FB gibt es eine Gruppe "Patchwork und quilten mit netten Leuten", zu der auch ich gehören darf. Die Gruppe ist  so groß geworden, dass momentan Aufnahmestopp für neue Mitglieder ist, denn zu groß sollte die Gruppe dann auch nicht werden.

Innerhalb dieser Gruppe hat Katharina einen Quilt vorgestellt, an dem wir gemeinsam nähen. Katharina hat sich die Genehmigung von der Schöpferin dieses Quiltes eingeholt, so dass wir auch kein Copyright verletzen. Überhaupt ist diese Gruppe sehr toll, was natürlich auch an den Organisatorinnen der Gruppe liegt.

Jede kann von ihrem jeweiligen Nähabschnitt ein Bild einstellen. Ich kann ja im Moment nur an den Wochenenden nähen, so dass ich mir nicht zu viel vornehmen kann, aber dieser Quilt hat mich immer schon fasziniert.

Ich möchte ja möglichst wenig Stoffe zukaufen, denn eigentlich möchte ich meinen Bestand verringern. So habe ich mich dazu entschlossen, 3 FQ Blumenstoffe, alle drei unterschiedlich, aber von der gleichen Serie, endlich zu vernähen. Ich finde die Stoffe schön, aber irgendwie wusste ich nie, was ich damit nähen soll. Jetzt haben sie ihren Zweck gefunden. Zusammen mit blauen Stoffen und rosa-kariertem Stoff und als Hintergrundstoff einem mintgrünen Uni soll ein Quilt entstehen. Teil 1 habe ich leider vergessen zu fotografieren, das ist das Mitteilteil. Teil 2 sind die Reihen um das Mittelteil.
Jetzt bin ich schon auf den nächsten Teil gespannt und hoffe, dass die von mir ausgewählten Stoffe ausreichen, und falls nicht, dass ich was Passendes in meinem Bestand habe.

Bis dann
Gabriele




Freitag, 20. Januar 2017

Eigenbedarf angemeldet

Wie Euch ja bekannt ist, stricke ich ja immer Socken für den "guten Zweck". Jetzt habe ich aber mal "Eigenbedarf" angemeldet und ein Paar Socken für mich selbst gestrickt.


Gestrickt hatte ich diese Socken bereits über die Weihnachtstage, aber jetzt sind sie in meinen Bestand übergegangen, d.h. ich trage bereits ein paar von ihnen. Und ich muss zugeben, sie tragen sich gut. Bei diesem Wetter sind meine Füße trotzdem sehr schön warm. Da werde ich mir wohl noch einige Paar stricken, damit ich für die kalten Tage vorgesorgt habe.

Bei mir dauert es ja immer etwas länger, wenn ich die Socken fertig habe, bis ich mich dann mal endlich hinsetze und die Fäden verwahre. Deshalb kann ich erst jetzt die Socken zeigen. Ich glaube, da ändere ich meine Angewohnheit auch nur sehr, sehr schwer, denn das Fäden verwahren ist nun wirklich nicht meine Lieblingsbeschäftigung - und wird es wohl auch nicht werden.

Bis demnächst
Gabriele

Donnerstag, 19. Januar 2017

Hörbuch : Alte Schule

Alte Schule
von Charles Hodges
gelesen von Charles Brauer
erschienen im Random House Verlag
ISBN :  978-3-837136319

Alte Schule
















Der Scheitel weicht, Falten winken, das Knie zieht. Doch Tom Knight, nördlich der 70, fühlt sich fit wie 60. Gut, dass er die 53-jährige Fran zum Diner erwartet. Gut vor allem, dass er Fran sein Alter mit 59 angegeben hat. Keine Lüge, nein, nein – vielmehr taktische Noblesse gegenüber einer Frau. Seinen Spazierstock wird er bald anderweitig „einsetzen“ müssen. Denn Fran wird verdächtigt, drei Insassinnen des Altenheimes ermordet zu haben.

„Charles Brauer hört man einfach gerne zu, weil er genau das richtige Maß zwischen Erzählen und Schauspielerei findet.” (WDR 5)

Tom Knight, der "Held" dieses Hörbuchs ist zwar bereits über den "besten" Jahren hinaus, aber doch sehr rüstig, umtriebig und extrem clever. Aber er ist auch noch ein Mann der "alten Schule". Er ist ja bereits im Unruhestand, aber er betätigt sich immer noch gerne als Detektiv.

Tom Knight ist in die 53-jährige Fran verknallt, die als Altenpflegerin arbeitet. Bereits nach dem verkorksten Date mit Fran erlebt Fran einen wirklichen Albtraum, denn in ihrer Schicht werden morgens 3 Frauen ermordet aufgefunden und Fran wurde schlafend vorgefunden. Dadurch wird Fran zur Hauptverdächtigen in dieser Mordsache und kommt ins Gefängnis. Das geht natürlich für den verknallten Tom überhaupt nicht und so setzt er alles daran, um den Mörder der 3 Frauen zu entlarven und Frans Unschuld zu beweisen.

Das Hörbuch hat mir extrem gut gefallen, die Handlung war manchmal etwas wirr, aber im Gesamten hat es dann wieder Sinn ergeben. Es war schon spannend, mitzuerleben, wie ein doch in die Jahre gekommene Detektiv ermittelt. Da war schon eine kräftige Prise britischer Humor dabei, was mir auch sehr gut gefallen hat. Und es gab bei diesem Hörbuch alles, Mord, Liebe im Alter, Drogen und korrupte Polizei, Verfolgungen und Beschattungen und - für mich ganz wichtig - am Ende klärte sich alles auf, also ein Happy End, wenn auch anders als von mir erwartet. Aber genau das machte dieses Hörbuch so spannend und abwechslungsreich. Von dieser Art Hörbuch möchte ich gerne noch einige hören !.

Meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis demnächst
Gabriele

Mittwoch, 18. Januar 2017

Wie viele Täschchen kann Frau von einem FQ nähen ?

In meinem Fall waren es 5 !!

Ich habe ja jede Menge Reste und FQs und meterweise Stoffe, die ich so nach und nach verarbeiten möchte. Jetzt habe ich mir mal einen FQ vorgenommen, den ich mir mal aus irgendeinem Grund gekauft habe, aber eigentlich gar nicht mehr weiß, warum. Ich finde den Stoff nicht unschön, aber irgendwie konnte ich auch so gar nichts damit anfangen. Also, es werden Täschchen für den "guten Zweck" genäht, die werden immer gebraucht.
Ich konnte wirklich den ganzen FQ vernähen, es ist nichts mehr übrig von diesem Stoff. So gefällt mir die Sache, denn Restestreifen habe ich so viele. Und wenn ich auf diese Weise meine Anzahl an FQs reduzieren kann, na dann nichts wie los und weiter nähen. Die Mutter Theresa Gruppe braucht bestimmt noch einiges an Täschschen.

Bis demnächst
Gabriele

Dienstag, 17. Januar 2017

E-Book : Zwischen Himmel und Meer

Zwischen Himmel und Meer
von Francoise Kerymer
erschienen im btb Verlag
ISBN : 978-3-641-17149-0

Zwischen Himmel und Meer




























Im Finistère, am Ende der Welt, mitten im Ozean liegt sie, felsig, rau und märchenhaft: die Île de Sein. Die Pariserin Emma muss die nächsten Wochen auf der kleinen bretonischen Insel verbringen, gemeinsam mit ihrem bezaubernden, doch für sein Alter viel zu klugen Sohn Camille. Er verliebt sich sofort in die Insel, wo der Wind seine uralten Geheimnisse in die Wellen flüstert. Doch Emma hadert mit ihrem Schicksal. Während die großherzige Restaurantbesitzerin Armelle, der einnehmende Seemann Ronan und der einsame Musiker Louis-Camille langsam herausfinden, welches Geheimnis die schöne Emma hütet, entspinnt sich auf der einsamen Insel ein Drama zwischen der Weite des bretonischen Himmels und dem rauen Meer …

Als ich diese Buchvorstellung gesehen hatte, war klar, dass ich dieses Buch lesen wollte. Ich liebe die Bretagne, besonders die Region Finistère ist wunderschön. Vielleicht waren deshalb meine Erwartungen an das Buch besonders hoch.

Ich hatte ziemliche Probleme, mich in das Buch einzulesen. Ich fand es sehr langatmig geschrieben und verlor schon fast das Interesse. Was ist das für eine Frau, die überhaupt keinen Bezug zu ihrem kleinen Sohn, der auch ihr einziges Kind ist, hat ? Und was ist das für ein Mann, der seine Frau samt Kind auf eine Insel zum "Urlaub" verbannt und ihr auferlegt, dass sie sich nur in einem gewissen Radius auf der sowieso kleinen Insel aufhalten darf. Er überwacht seine Frau per Handyortung !
Dazu kamen noch die französischen Orte, Inseln, Liedtexte, die das Lesen etwas erschwert haben, denn mein Französisch ist nicht sehr gut.

Aber !!! Nach den ersten 100 Seiten wurde es auf einmal richtig interessant und ich konnte das Buch fast nicht weglegen. Die Ereignisse bekamen so langsam einen Sinn und ich konnte nachvollziehen, warum manche Reaktionen so ausfielen, wie es beschrieben wurde.

 Für mich war es dann doch ein richtig schönes Buch, vor allem mit Happy End, für mich ja unbedingt wichtig !

Meine Bewertung :
4 von 5 möglichen Punkten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis demnächst
Gabriele

Sonntag, 15. Januar 2017

Socken für den guten Zweck

Wieder einmal sind einige Paar Socken für den "guten Zweck" fertig geworden. Gestrickt hatte ich sie ja bereits in der Advents- und Weihnachtszeit, aber das Fäden verwahren, das dauert bei mir immer etwas. Eine undankbare Aufgabe, finde ich. Aber sie muss eben getan werden, damit die Socken ganz fertig sind und beim nächsten Bazar zum Verkauf angeboten werden können.


Die Sockenwolle war übrigens eine Spende meiner Schwester, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr stricken kann. Die Wolle ließ sich sehr gut verstricken und ich finde, die Socken sehen auch gut aus.

Außerdem wollte ich noch zeigen, wie wenige Garnrollen ich im Jahr 2016 leer bekommen habe. Selbst unser kleiner schwarzer Pudel schaut nicht gerade erfreut auf das relativ leere Körbchen.

Übrigens, der Pudel ist ein echtes Scheidungs- kind. Seine Vorbesitzer haben sich getrennt und hatten keine Zeit mehr für den kleinen Mann.
Seit Sommer hat der Kleine nun bei uns seinen neuen Wohnsitz und wir sind ganz vernarrt in den Kleinen, dem man einfach nicht böse sein kann. Er verträgt sich auch gut mit unserem Bolonga-Rüden, was ja auch wichtig war. Manchmal knallt es zwischen den beiden, aber das ist immer schnell geregelt. Echtes Rüden-Gehabe eben !

Hier könnt ihr das Körbchen besser sehen :

Da ich ja normalerweise nur große Garnspulen vernähe (500 oder 1000 m) habe ich eigentlich nie sehr viele Spulen leer genäht. In diesem Jahr sind es einige Spulen, die aus einer Angebots- packung stammen, die es mal bei einem Discounter im Angebot gab. Das Garn ist gar nicht so schlecht, aber die Menge reicht natürlich nicht für einen Quilt. Deshalb habe ich meistens Täschchen damit genäht.

Jetzt bin ich mal gespannt, was ich 2017 alles vernähe.

So, jetzt kann ich das Jahr 2016 abschließen, denn was ich jetzt noch posten werde, ist alles vom Jahr 2017.

Bis dann
Gabriele

Donnerstag, 12. Januar 2017

E-Book : Das Paradies gleich um die Ecke

Das Paradies gleich um die Ecke
von Akli Tadjer
erschienen im blanvalet Verlag
ISBN : 978-3-641-16997-8

Das Paradies gleich um die Ecke

Adèle hat kein Glück in der Liebe. Und eines ist klar: Die Tatsache, dass sie ein Bestattungsunternehmen führt, schreckt potenzielle Verehrer definitiv ab. Doch ihr Leben ändert sich, als sie Léo begegnet. Er war einst Zirkusakrobat, verlor aber nach einem Unfall sein Augenlicht – und seine große Liebe. Seitdem arbeitet er als Masseur in den Thermes du Paradis in Paris. Noch nie hat Adèle einen so attraktiven Mann gesehen, und sie wird alles tun, um ihn zu erobern. Und wie heißt es so schön? »Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar …«

Zu Beginn des Romans hatte ich einige Schwierigkeiten beim Lesen, denn die französischen Liedausschnitte, Gedichte uws. konnte ich teilweise nur sehr schwer übersetzen, denn mein Französisch ist doch schon sehr eingerostet. So konnte ich nicht immer gleich verstehen, welche Liedstelle zitiert wurde. Da wäre eine deutsche Übersetzung, wenn auch in Klammern sehr hilfreich gewesen. Aber dann liest man sich mehr und mehr in den Roman ein.

Adèle's Welt ändert sich an ihrem 30. Geburtstag, als sie den blinden Léo kennen lernt und sich sofort in ihn verliebt, denn er sieht nicht ihr Äußeres sondern ihre Seele. Es stört sie nicht, dass Léo zum einen blind und zum anderen "schwarz" ist. Sie möchte nur mit ihm zusammen sein. Da sie ein Bestattungsunternehmen führt und sich selbst nicht hübsch findet, erschwert natürlich eine Partnersuche. Aber dann kommt Léo in ihr Leben! Sie erfährt, dass auch Léo ein Leben vor seiner Erblindung hat und ist fest entschlossen, um die Liebe zu Léo zu kämpfen.

Ich darf wohl so viel verraten, denn das ist für mich immer ganz wichtig beim Lesen eines Romans, dass die Geschichte ein gutes, ein Happy End hat. Und so ist es für mich ein sehr schöner Roman.

Daher meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten, trotz der französischen Textzeilen (es sind ja nicht all zu viele !)

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

Bis demnächst
Gabriele

Mittwoch, 11. Januar 2017

Buch : Eine Handvoll Heldinnen

Eine Handvoll Heldinnen
Roman von Hera Lind
erschienen im Diana Verlag
ISBN : 978-3-453-35899-7
Eine Handvoll Heldinnen































Katja lebt nur für Mann, Tochter, Hund und Haushalt, und einen Job wuppt sie auch noch nebenbei. Alle halten das für selbstverständlich, und keiner dankt es ihr. Erst die originelle Nachtklubbesitzerin Erna zeigt ihr, dass man für Dienstleistungen jeder Art auch Anerkennung erwarten kann. Und so ist Erna eine von fünf Heldinnen, durch die sich Katjas Leben plötzlich ändert …

Wow, was für ein Buch ! Das ist jetzt bereits das dritte Buch, das ich von Hera Lind gelesen habe, und ich muss sagen, bisher war ich immer so gefesselt von ihren Romanen, dass ich die Romane gar nicht weglegen konnte. Dieses Mal hat es mich dann total gepackt. Ich habe dieses Buch - immerhin 380 Seiten - in einem Tag gelesen !

Die Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen, da musste ich weiter lesen, um das Ende der Geschichte zu erfahren. Und ich wurde keine einzige Minute enttäuscht. Katja, die sich für ihr Kind aufopferungsvoll kümmert und sich bemüht, ist selbst, als diese das Abitur nicht schafft, immer bemüht, ihr Kind aufzubauen und ihr eine Familie zu bieten, selbst um den Preis, dass sie von ihrem Ehemann nicht geschätzt wird. Für ihn war sie "nur" ein Arbeitsgerät, hatte immer zu da zu sein und zu funktionieren, und falls er es wollte, musste sie ihm auch im Ehebett zu Diensten stehen, egal ob sie wollte oder nicht. Aber sie wollte unbedingt ihrer Tochter eine Familie geben. Und der Preis hierfür war sehr hoch ! Doch nach und nach lernt Katja andere Frauen kennen, durch deren Schicksal sie zum überlegen kommt und nach und nach beginnt ihr Leben zu ändern, in winzig kleinen Schritten, aber immer stetig. Aber immer im Mittelpunkt ist das Wohlergehen ihrer Tochter. Da kennt ihre Liebe keine Grenzen !

Hera Lind ist es wieder einmal gelungen, diesen Roman zumindest für mich  als einzigartig erscheinen zu lassen. Wie bereits erwähnt, habe ich jetzt bereits drei Bücher von ihr gelesen, zwei Bücher nach wahren Gegebenheiten und auch in diesem Roman stecken Schicksale, die ihr zugetragen wurden. Ich gebe zu, dass ich ab und zu schon mal eine kleine Träne in den Augen hatte beim Lesen. Doch ihre Romane sind so fesselnd und unterhaltend geschrieben, dass ich mich wirklich schon freue, wenn ich den nächsten Roman von ihr lesen kann.

Deshalb meine Bewertung :
5 von 5 möglichen Punkten.
So langsam bin ich wirklich ein Fan von Hera Lind.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.





Dienstag, 10. Januar 2017

Neue Taschchen sind fertig

Nachdem ich vor einiger Zeit einen Prototyp mit lederähnlichem Material genäht habe, bin ich jetzt in die Produktion eingestiegen. Ich weiss ja nicht, wie Ihr das macht, aber wenn ich mich mal entschieden habe, was ich nähe, vernähe ich möglichst immer den Stoff, dessen Farbe oder Muster ich am wenigsten mag. So auch dieses Mal. Dieser Braun-Rot-Ton ist jetzt wirklich nicht so mein Ding, aber jetzt ist er auch schon vernäht. Als Innenstoff, kleine Bordüre und Schlaufen habe ich einen Sonnenblumenstoff mit hellgelbem Hintergrund gewählt. Da das Innere der Sonnenblumen eher schwarz ist, habe ich mich für schwarze Reißverschlüsse entschieden. Und hier sind sie nun, die ersten aus lederähnlichem Material genähten Täschchen :

In dieser Kombination gefallen mir die Täschchen sogar recht gut. Jetzt habe ich von dem lederähnlichen Material noch zwei Farbtöne, allerdings sind da die Restestücke größer, das gibt also viel mehr Täschchen.

Es bleibt also spannend !

Bis dann
Gabriele